Browser, Werwolf und toter Delfin

Habe heute entdeckt, dass der Firefox die Seite ziemlich mies darstellt. Da habe ich dem Blog Unrecht getan, weil ich dachte, das wäre wirklich so scheußlich.
Aber mit dem I.E. sieht die Seite schon ganz anders aus. Jetzt habe ich die ausgewählten Farben und nicht nur weißen Hinteergrund und rechts das Menü ist auch, wie es sein soll und nicht nur ein Haufen Text ohne Unterteilung.
Ähm...ja.
Interessiert sowieso keinen, ist nur eine Notiz für mich, damit ich daran denke, falls das Design mal wieder irgendwo nicht stimmt ;-)

Ich sitze hier gerade an den Resten zu den 12.000 Wörtern und musste erstmal einheizen, weil es einfach lausig kalt war. Jetzt habe ich noch Tee und eine Wärmflasche, damit ist das Problem auch gelöst.

Ich habe eine Weile überlegt und mein Gewissen erforscht, ob es mich besonders beeindruckt oder gar belastet, weil ich es wage, das 3.Reich als Hintergrund für meine Geschichte zu nehmen.
Die Antwort ist ein klares "Nein!"
Das Einzige, womit ich von jetzt ab vorsichtig sein werde, ist meine Wortwahl. Ist ja öffentlicher Raum hier und ich möchte nicht, dass mein Blog geschlossen wird, weil jemand dem Betreiber meldet, ich vertreibe hier rechtsradikales Gedankengut!
Wenn schon ein Ladeninhaber verklagt wird, weil er Anti-Nazi-Parolen auf T-Shirts und Kappen druckt, dann könnte so einer arme Schreiberlingsente bestimmt ohne viel Federlesen etwas in den Schnabel gelegt werden.
Oh Deutschland, dein Übereifer!

Gut, ansonsten bin ich nach wie vor begeistert von meiner Idee und dass ich es tatsächlich hinkriege, sie aufzuschreiben. Ich war mir da Ende Oktober nämlich überhaupt niocht mehr sicher.
Es ist mal wieder ein großer Stoff für mich ahnungslosen menschen.
Aber das ist "Bionic Werewolf" auch und der gehr über mindestens 5-6 Bände!

[Kurz zur Information: 'Bionic Werewolf' ist ein Epos von mir, er hat im Moment zwei aufgeschriebene Bände à ca. 300 A4 Seiten. Hier geht es um das Europa in naher Zukunft, so ab 2040 oder -50. Die Menscheit ist noch so unzivilisiert wie heute, etwas weiter auf dem techn. Sektor, aber somst ist alles noch mehr im Argen. Also weit entfernt von der sauberen Glorie einer Zukunftsvision à la "Raumschiff Enterprise" ;-)
Ein Elitesoldat wird mit Nanorobotern bestückt und versucht im Laufe der Geschichte sie wieder loszuwerden. Zur gleichen Zeit bricht in Europa der Bürgerkrieg aus und der Kontinent ist aufgeteilt in zwei Lager...
Ach je hört sich das langweilig an!
Naja, ist ja auch nur eine kurze Indfo :-)
Der erste Band ist jedenfalls super! Da beginnt alles als einfache Ganovengeschichte und endet in einem Hightech Thriller....Thriller? Hm. Naja so in etwa.
Ein Actionroman mit Spannung und Tiefgang.
Auf den Tiefgang bin ich besonders stolz ;-) Diskussionen über das Töten oder ob es einen Unterschied gibt zw. Soldat und Killer - ist nicht meine Idee, haben meine Charaktere ausgebrütet!
Oh, ich habe den Humor vergessen :-)
Gelacht wird in dem Buch auch.
Ach ja, ich mag es, auch wenn es immer noch eine Rohfassung ist ]

So, jetzt dürfte der Werwolf zumindest ein wenig ein Begriff sein.
*grins* Ich habe übrigens - rein zu Recherchezwecken - wegen diesem Buch einen Delfin erschossen!
Ehrlich wahr! Könnt herkommen und meinen Mann fragen! :-))
Und zwar mit einer Beretta ;-)
Nein, ich halluziniere nicht, weil meine Kerze komische Dämpfe ausdünstet, hihihi.
Ich erzähle morgen davon, jetzt muss ich noch ein wenig weitermachen mit dieser Geschichte hier. Also: heute Drachen - morgen der Delfin und die Beretta.
Versprochen.
:-)
Huineng - 3. Nov, 11:57

Fliegende Finger

Ich glaube von nun an bezeichne ich dich als „fliegende Finger“ bei dem Tempo. ich kann das beurteilen, bin selbst ein großer Viel- und Schnellschreiber vor dem Herrn. Bis zu 6.000 Worte lange dagbognotizen in den Ferien in Dänemark, so etwas stellt für mich kein Problem dar. Meine diesbezüglichen Tagebücher der Ferien haben bei dreiwöchigem Urlaub niemals weniger als 100.000 Worte.

Das sind aber Kommentare zu Zeitungsartikeln der POLITIKEN, zu gescannten Büchern oder einfach Reflektionen über die sich aus solcher Lektüre ergebenden Themen.

Hier versuche ich zum ersten Mal so etwas wie eine Geschichte zu schreiben. Roman erscheint mir für das, was ich als Mindestanforderung an mich stelle ein viel zu hochgegriffener Begriff zu sein. Folglich habe ich mit Problemen zu kämpfen, die ich vielleicht im Vorfeld erahnte, die aber jetzt wie eine kleinere Geröllawine auf mich einprasseln. Ich habe seit meiner Schulzeit Probleme mit Namen. Ich kann mir einfach keine Namen merken. Ich bin, wie ihr noch auf meinem blog sehen werdet ein visueller Mensch. Ich stelle mir Szenen vor ich merke mir Bilder. Wenn ein Spielfilm in Hamburg spielt mache ich mir einen Spaß daraus anhand der wenigen Informationen, die es gibt zu sagen, wo das gedreht ist. Bei einem Film gab es mal einen Schnitt, der knapp eine Sekunde lang war und meine Frau wollte mir nicht glauben als ich sagte: „das war eben bei uns, die U-Bahn Eppendorfer Baum direkt auf die Hochalle und den Eppendorfer Baum“.

„Das kannst du so schnell gar nicht sehen“.

„Wollen wir wetten?“ Video angehalten. Ich habe früher gemeinsam mit dem Sohn Filme auf Video gesammelt, daß war nicht mehr feierlich. Der Sohn hat es im Laufe der Jahre auf gut 500 ich auf gut 300 Kassetten gebracht. Kannst dir vorstellen, wie viele alte Filme wir haben, mit denen man heute so gut wie nichts mehr anfangen kann. Ja, der wundervolle technische Fortschritt.

Aber was wollte ich sagen: natürlich war es in unserer Gegend.

Doch ich glaube ich habe den Faden verloren. Muß mich mal kurz bücken und suchen.

Wenn ich mir mein utopisches Universum inspiziere, dann habe ich durchaus eine Vorstellung der Figuren aber benannt sind alle Figuren nach ihren sozialen Funktionen. Da gibt es eine Lyrikerin, eine Ökonomin, eine Psychologin, eine Bibliothekarin und eine Mystikerin, und seit einiger Zeit eine Biographin, die in den Vorüberlegungen dem Autor in einer höchst am,üsanten Szene als eine Gestalt aus einem anderen Raum erschien, mitten in der jyske hede.

Ich hatte also in den letzten Tagen das Problem, daß mein Text, wenn meine Frau ihn las etwa wie folgt aussah:

„Und ich sage ihnen mein lieber [Name], sie täuschen sich, wenn sie glauben, damit durchzukommen.“ Und mit einem siegessicheren Lächeln wandte sich [Name] an den neben ihm stehenden [Name], der weil er von Natur aus noch serviler als [Name] war, nur zustimmend lächeln konnte.

Irgendwie hatte ich dann aber doch das Gefühl, ein solcher Text in meinen blog gestellt, könnte bei euch zu noch mehr Aufstand führen, als es meine Einlassungen getan hatten, die unter der Rubrik Øwli zu einer recht lebhaften Diskussion geführt hatten.

Ja, das Lesen und das Schreiben, also das laß lieber bleiben,
denn von Bohnen, Birnen, Speck wird er Rainer auch schön fett
besser nichts verbrechen, kann ja lieber kochen

ne das mit dem Dichten glaube ich überlasse ich besser meiner Lyrikerin.
ein noch recht gut gelaunter
R.K.

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